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Definition von Selbstvertrauen

Definition von Selbstvertrauen als Ressource
Unter dem Begriff „Selbstvertrauen“ versteht die Psychologie die emotionale Bewertung und den Eindruck, den man von sich selbst hat.

Diese werden im Hinblick auf die Lösung einer anstehenden Herausforderung, einer Aufgabe, eines Konfliktes oder der Lösung eines Problems bewertet. So werden die subjektiven Fähigkeiten mit den Anforderungen verglichen, die notwendig sind, die bestehenden Herausforderungen zu meistern. Diese Bewertung und der Eindruck bezieht sich auf:

  • Fähigkeiten, Fertigkeiten, und Handlungskompetenz
  • Wissen und Methodenkompetenz
  • Erfahrung und Verhalten
  • Motivation und mentale Stärke.
  • den eigenen Charakter

Die Bewertung kann sich auf Erinnerungen an die Vergangenheit, das aktuelle Selbst-Empfinden Gegenwart beziehen oder das erwartete Selbstempfinden in der Zukunft beziehen. Der Grad des Selbstvertrauens hängt aber auch von der aktuellen physischen und psychischen Verfassung der Person ab.

Selbstvertrauen ist darüber hinaus auch eine politische und moralische Größe, die darin besteht, in bestimmten Situationen sein Recht einzufordern oder zu erlangen.

Die Ausprägungen von Selbstvertrauen

Ein gutes, hohes oder auch gesundes Maß an Selbstvertrauen ist dann zu erkennen, wenn auf eine bevorstehende Aufgabe oder ein Problem optimistisch geblickt wird und die betroffene Person darauf vertraut, die Herausforderung zu meistern oder das Problem zu lösen.

Bei der Definition von Selbstvertrauen sind die Ausprägungen für das Maß an Selbstvertrauen zu nennen. Grundsätzlich kann man zwischen:

  • gesundem und ungesundem Selbstvertrauen
  • hohem und niedrigen Selbstvertrauen und
  • berechtigtem und unberechtigtem Selbstvertrauen

unterscheiden.

Es ist zu bemerken, dass weder ein zu hohes noch zu niedriges Selbstvertrauen angemessen ist, da dies zu übersteigerten und auch übertriebenen Erwartungshaltungen führen kann.

Ein unangemessen hohes Selbstvertrauen führt dazu, dass sich die betroffenen Menschen regelmäßig überschätzen. Das führt dazu, dass diese Menschen ihre Ziele nicht, oder nur selten erreichen und. Bei der Erledigung der Aufgaben fallen sie oft auf die Schnauze.

Ein zu niedriges Selbstvertrauen kann aber auch dazu führen, dass man Aufgaben, Probleme und schwierige Situationen nicht annimmt, da man sich dies nicht zutraut. Sie fangen erst gar nicht damit an, bestehende Herausforderungen anzugehen. Sie weichen möglichen Problemen aus und setzen sich keine Ziele, weil sie sich die Umsetzung nicht zutrauen. Dies kann zu einer gewissen Hilfslosigkeit und auch Ziellosigkeit führen kann.

Selbstvertrauen zeigt sich in Gestik, Mimik und Körpersprache

Ein gesundes Selbstvertrauen zeigt sich in Gestik, Mimik und Körperhaltung. Menschen mit einem hohen Selbstvertrauen erkennt man an der aufrechten und offenen Haltung und dem offenen Blickkontakt.

Ein gesundes Selbstvertrauen zeigt sich auch in der Art und Weise, wie ein Mensch spricht. Personen mit einem gesunden Selbstvertrauen sprechen deutlich und verständlich. Sie scheuen sich aber euch nicht in ihrem Dialekt zu sprechen.

Jedoch lässt sich das Selbstvertrauen nicht nur an Äußerlichkeiten festmachen, sondern auch am Inneren der Menschen, wofür sich zum Beispiel die Selbstbeschreibung oder auch das Eigenbild nennen lässt, also wie eine Person von sich spricht, ob sie überwiegend von seinen Schwächen spricht oder auch von seinen Stärken und ob sie sich viel zutraut.


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