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Notizbuch steigert die Intelligenz

Was wenn ich dir sagen würde, dass du deinen Intelligenzquotienten (IQ) in nur sechs Monaten um 25 Prozent steigern könntest. Und was wenn ich dir sagen würde, dass du dafür keine DVD, kein Buch und keinen Platz in einem „800 Euro für heiße Luft“-Seminar kaufen musst, sondern nur jeden Tag eine einfache Übung ausführen musst?

Tatsächlich gibt es umfassende Belege dafür, dass du mit dieser einen Übung deinen IQ dramatisch steigern und dich sogar zu einem Genie wandeln kannst. Also worin besteht diese einfache und fantastische „Genieübung“, die dein Gehirn auf maximale Leistung trimmt? Es ist ganz einfach:

Führe ein tägliches Notizbuch oder Tagebuch.

Schreib jeden Tag oder mehrmals jeden Tag deine Gedanken auf ein Stück Papier. Mach das konsequent und ehrlich über ein Jahr hinweg und du wirst in kurzer Zeit deutlich intelligenter werden – garantiert!

Skeptisch? Denk einmal darüber nach. Die us-amerikanische Forscherin Catherine Cox hat die Gewohnheiten von 300 „Genies“ untersucht, darunter Lichtgestalten der Wissenschaft wie Isaac Newton, Albert Einstein und Thomas Edison, und bei allen konnte sie feststellen, dass sie „zwanghafte“ Notizbuch- oder Tagebuch-Schreiber waren.

Eine Studie fand heraus, dass gerade einmal 1 Prozent der Weltbevölkerung regelmäßig ein Tagebuch oder Notizbuch führte. Die Studie fand auch heraus, dass dieses eine Prozent der Bevölkerung gleichzeitig fast immer außerordentlich erfolgreich war und in den meisten Fällen deutlich länger lebte als der Durchschnitt seiner Zeit, Region und Ära.

Thomas Eddison

Thomas Edison schrieb in seinem Leben die unglaubliche Menge von 3 Millionen Seite Notizen, Briefe und persönliche Gedanken in Hunderten von persönlichen Notizbuchen.

Steven B. Hawkins

Beim Kosmologen und Physiker Steven B. Hawking entdeckte man vor über 30 Jahren die Lou Gehrig Krankheit (ALS) und gab ihm da noch zwei Jahre zu leben. Hawking ist nicht mehr in der Lage seine Arme oder Beine zu bewegen und ist auf die Hilfe eines elektronischen Hightech-Rollstuhls angewiesen. Er kann nicht sprechen, nicht schreiben. Aber 32 Jahre, nachdem die Krankheit entdeckt wurde, gilt er als eines der größten Genies unserer Zeit, der einen unschätzbar wertvollen Beitrag zur Kosmologie, Quanten- und Relativitätstheorie und zum Verständnis unseres Seins im Universum geleistet hat. Obwohl physisch nicht in der Lage, ein Tagebach zu führen, hat Hawking intensiv Computer und mechanische Hilfsmittel genutzt, um nicht nur konstant neue Ideen und wissenschaftliche Theorien festzuhalten, sondern auch seine inneren Reflexionen.

Albert Einstein

Als Albert Einstein ein junger Mann war, lud er eine junge Frau auf einen Segelausflug ein. Das Rendezvous verlief nicht besonders gut. Die junge Frau war frustriert, weil Einstein kaum ein Wort mit ihr sprach und stattdessen den ganzen Tag damit verbrachte, in einem kleinen Notizbuch zu kritzeln, das er ständig bei sich führte.

Thomas Faraday

Hier ist gute Nachricht: Um den positiven Effekt des Tagebuch- oder Notizbuch-Führens auf deinen IQ zu nutzen, musst du nicht einmal sonderlich zusammenhängende Dinge aufschreiben. Das wird besonders gut in den Notizbüchern eines der größten Denker des 19ten Jahrhunderts deutlich, Thomas Faraday.

Faraday füllte tausende Notizbücher mit Text, der aussieht wie blanker Nonsens. Viele haben die Notizbücher von Faraday studiert und gehofft, den Schlüssel zu seinem außergewöhnlichen Denken zu finden. Alle wurden sie enttäuscht. In Win Wingers und Richard Poes Buch „Der Einstein Faktor“ schrieb einer der Forscher:

In der Tat scheint die beste Methode, deinen IQ zu vergrößern, darin zu bestehen, ständig ein Notizbuch mit dir herumzutragen, in das du jeden zufällig aufkommenden Gedanken so aufschreibst, wie er dir in den Sinn kommt.

Gedanken Notizbuch

Und der Bonus: Ein „zufällige Gedanken“-Notizbuch macht dich nicht nur klüger, sondern lässt dich auch länger leben. Unterstützt wird diese Aussage durch eine faszinierende Studie unter einer Gruppe von Nonnen aus der Stadt Mankato, USA.

Diese Nonnen sind besonders, weil alle von ihnen weit über die durchschnittliche Lebenserwartung anderer Frauen ihrer Region hinaus leben. Die meisten von ihnen werden älter als 90, einige sogar älter als 100 Jahre. Nur wenige wurden je Opfer von Alterskrankheiten wie Demenz oder Alzheimer.

Was haben diese Nonnen gemeinsam? Genau! Sie alle sind obzessive Tagebuchschreiber. Ein Tagebuch zu führen, ist in ihrem Orden Pflicht. Und ja, eine Studie zeigte auch, dass der IQ der Ordensschwestern deutlich über dem Durchschnitt lag.

Natürlich gibt es noch mehr Faktoren im Lebenswandel der Schwestern, die sehr wahrscheinlich zu ihrer überdurschnittlichen Intelligenz und Lebensdauer beitragen, aber das Führen eines Tagebuchs ist das, was sie alle gemeinsam haben.

So. Auch wenn du immer noch skeptisch sein magst, kann es nur den Versuch wert sein. Kauf dir eine Notizbuch und trag es ständig bei dir. Halte deine Ideen und Gedanken fest, reflektiere von Zeit zu Zeit über das von dir Geschriebene und schon bald wirst du dich an deinem neuen, glänzenden, supergeladenen IQ erfreuen können.


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