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Selbstwertgefühl und Ablehung

Wie oft haben wir das Gefühl, dass wir aufgegeben werden? Wie viele Male fühlen wir in uns echte Panik aufsteigen? Wie oft verzweifeln wir bei der Aussicht, von Geliebten verlassen zu werden? Bereits während der Kindheit begleitet uns diese unkontrollierbare Angst. Von Verlassen sprechen Experten erst, wenn ein Kind buchstäblich von den Eltern aufgegeben wird, wenn Liebe und Pflege aufgegeben werden und die Grundbedürfnisse vernachlässigt werden, Respekt für ihre Gefühle aufgegeben wird, übermäßig durch Schuldvermittlung kontrolliert wird.

Verlassene Kinder vertrauen nicht mehr

Sie haben einen Abwehrmechanismus entwickelt. Durchlebte Verlust-Situationen werden kaum vergessen, wenn auch die Gefühle unterdrückt werden. Jedoch werden die Leiden durch Verlust oder Ablehnung häufig nicht behandelt. Manche Eltern lehnen das Kind bereits vor der Geburt, also in der Gebärmutter, ab, was das Kind natürlich spürt. Eine Aufgabe durch die Eltern entspricht hier einem Tod der Gefühle. Mangel an Liebe verfolgt diese Kinder, sie suchen verzweifelt nach Liebe, befinden sich in einem ständigen Konflikt.

Ein solcher „Verlassen“ von Kindern kaum laut Experten häufig in großen Familien vor, jedoch auch aufgrund übermäßiger Arbeiten, Reisen, Krankheit, Schwierigkeiten bei der Kinderbetreuung. Mangelt es am Gefühl der Liebe für ein Kind oder ist ein Kind unerwünscht, dann sollte möglichst frühzeitig die Hilfe von Fachleuten in Anspruch genommen werden.

Selbstwertgefühl und Ablehnung

Ablehnung ist eines der schädlichsten Gefühle für unser Selbstwertgefühl; es regt sich in den Tiefen unserer Seele. Die meisten von uns haben schon einmal diesen unangenehmen Punkt erlebt, wenn wir nicht wissen, wie wir unser Leben neu positionieren sollten. Ablehnun gkann real oder imaginär sein, beide sind schmerzhaft, können romantische Beziehungen, Familie, Arbeit oder Sozialleben betreffen. Manche Menschen sind anfälliger für dieses Gefühl, sensibilisiert und interpretieren häufig. Sie möchten Liebe und Akzeptanz um jeden Preis; Kritik oder Demütigung lösen Ablehnung aus, verursachen ein unstillbares Bedürfnis nach Sicherheit. Teilweise entsteht auch Wut oder Eifersucht, zumindest Unsicherheit, oft chronische Angst und Depression. Trost wird in Alkohol, Drogen oder Nahrung gesucht; Mord oder Selbstmord kann auftreten. Experten stabilisieren bei ihren „Rettungsarbeiten“ zuerst einmal die Selbstachtung, damit die Personen wieder in der Lage sind, sich selbst zu lieben.

Selbstanalyse und Neu-Positionierung

Ablehnung ist sehr mächtig. Tun wir nicht viele Dinge, einfach aus Angst vor anderen Menschen, aus Angst abgelehnt zu werden? Wir tun dies täglich, bei Anrufen, beim Einkaufen, bei Kunden, am Arbeitsplatz, bei Dienstleistungen. Wir reagieren anders, wenn wir gleichgültig oder grob behandelt werden, wenn man uns nicht zuhört oder wenn man uns ablehnt. Kinder, die abgelehnt oder von den Eltern verlassen werden, machen da keine Ausnahme; sie fühlen sich nicht erfolgreich, sondern negativ, sie werden verglichen und kritisiert statt gelobt.

Im Erwachsenenalter zeigt sich diese Ablehnung in anderer Hinsicht: ruinierte Freundschaften, zerbrochene Ehen, Demütigungen, Arbeitsplatzverlust.
Es tut weh, abgelehnt zu werden, man fühlt sich wertvoll, man versteht nicht. Worte können dieses Gefühl der Ablehnung nicht beschönigen; die meisten Personen fühlen sich sogar schuldig. Wichtig bleibt die Selbstanalyse und eine Neu-Positionierung. Und nicht vergessen: Jeder Sterbliche macht Fehler; es gibt keine perfekten Menschen!


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